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Hamburg, 25. März 2014

Ein Lehrstück in Loyalität

Der Hamburger Innensenator hat den Polizeipräsidenten entlassen. Das ist sein gutes Recht und bedarf bei einem politischen Beamten wie dem des Polizeipräsidenten auch nicht der Angabe von Gründen. In diesem Fall lohnt es sich jedoch ein bisschen genauer hinzusehen: Der Polizeipräsident hatte die Absicht, sein Amt weiter auszuüben und sich nichts zu Schulden kommen lassen. Also muss es Gründe und Ursachen geben, die tiefer liegen:

  1. Der Innensenator verabredet mit einem Mitarbeiter des Polizeipräsidenten ohne Beteiligung des Polizeipräsidenten die Nachfolge.
  2. Als alles geregelt ist, geschieht das Ungeheuerliche. Die vorbereitete Entscheidung wird über den Rundfunk verkündet. Da bekommt der Komparativ:
    „Freund, Feind, Parteifreund“ eine neue Legitimation.

Was lernt man daraus? - Wer mehr wissen möchte, lese hier weiter: "Ein Lehrstück in Loyalität"

Thomas Wüppesahl,
Bundessprecher