Totensonntag 2012

Der Zeuge Melzer (l.) mit seinem Anwalt nach der Untersuchungsausschuss-Sitzung.

Selbst ein Bundesanwalt, hier: Dr. Hans-Jürgen Förster, wird bei den Manipulationen seitens staatlicher Instanzen im NSU-Komplex nicht geschont. Seine Zeugenaussage wurde bewußt nicht eingeführt. Ein Vermerk von ihm wurde durch Weglassen des ersten Absatzes manipuliert und in die auch parlamentarischen Gremien gegeben.

Dr. Förster erinnerte sich auch bei seiner Aussage am 22. November 2012 vor dem PUA des Deutschen Bundestags präzise daran, dass der Name „Wohlleben“ auf einem DIN A 3-Blatt dem harten Kern der Abteilungen Innere Sicherheit und Verfassungsschutz des Bundesinnenministeriums bei der Erarbeitung des Verbotsantrags gegen die NPD durch das BfV als V-Mann ausgewiesen war.

Welche Bedeutung diese Tatsache ist allen klar. Was Hoffnung macht, ist folgender Umstand. Überall gibt es vereinzelte BEamte oder Abgeordnete, die sich tatsächlich der Verfassung ggü. verpflichtet fühlen und so handeln: ob der Kriminalbeamte Melzer vor dem PUA des Landtags Thüringen, ob ein Dr. Förster vor dem PUA Bundestag und eben auch einige Abgeordnete, die Parteiräson etc. beiseite legen und offensiv aufklären.

Lesen Sie bei Interesse unsere vollständige Pressemitteilung vom Totensonntag 2012:

Thomas Wüppesahl, Bundessprecher“

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